Dr. med Marc Muschler, Dr. med. Alexander Glahn, Dr. rer. biol. hum. Mathias Rhein, Prof. Thomas Hillemacher

SUCHTERKRAKUNGEN

Suchterkrankungen zählen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen überhaupt. Bei der Entstehung der Abhängigkeit spielen biologische, genetische, soziale und psychologische Einflussfaktoren eine wesentliche Rolle.

Prof. Dr. Helge Frieling

LABOR FÜR MOLEKULRE PSYCHIATRIE

Die Arbeitsgruppe Molekulare Psychiatrie befasst sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Neuroepigenetik. Epigenetische Mechanismen dienen der Regulation der genetischen Aktivität und sind teilweise vererblich. Durch DNA-Methylierung und posttranslationale Modifikation von Histonproteinen kann die Struktur der DNA so verändert werden (Chromatin Remodelling), dass einzelne Gene dauerhaft ausgeschaltet sind. Kurze RNA-Spezies und Post-transkriptionale RNA-Veränderungen (RNA editing; Alternatives Spleissen) sind weitere Substrate epigenetische Prozesse. 

Prof. Dr. med. Tillmann Krüger

AFFEKTIVE NEUROWISSENSCHAFTEN

Die erst kürzlich gegründete Arbeitsgruppe beschäftigt sich insbesonderen mit den Grundlagen von Psychomotorik, Perzeption, Affekt und Stimmung und verfolgt neue Therapieansätze in der Behandlung von affektiven Störungen.

Prof. Dr. med. Kai G. Kahl

GEHIRN, HERZ & PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN

Psychisch Kranke leben kürzer. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Patienten mit Depressionen, bipolaren Erkrankung und Schizophrenie ist 8-15 Jahre geringer verglichen mit Daten aus der Normalbevölkerung. Das als „mortality gap“ bekannte Phänomen ist in den letzten Jahrzehnten größer geworden und überwiegend auf die frühzeitige Entwicklung kardiometabolischer Erkrankungen zurück zu führen.

Prof'in. Dr. Kirsten Müller-Vahl

TOURETTE-SYNDROM

Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe „Tourette-Syndrom“ befassen sich seit vielen Jahren intensiv sowohl klinisch als auch wissenschaftlich mit dem Tourette-Syndrom. Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Tourette-Spezialsprechstunde, in der in den vergangenen 20 Jahren etwa 2000 Kinder und Erwachsene mit Tic-Erkrankungen betreut wurden. Unsere Sprechstunde ist damit die größte Sprechstunde dieser Art in Deutschland.

Prof. Dr. phil. Klaus-Peter Seidler

TAGESKLINISCHE VERSORGUNGSFORSCHUNG

Die psychiatrische Tagesklinik ist heute wesentlicher Bestandteil gemeindenaher psychiatrischer Arbeit. Bislang ist die tagesklinische Behandlung von Menschen mit psychischen Störungen in der Forschung jedoch unzureichend untersucht. 

PD Dr. rer. nat. Gregor R. Szycik

LABOR FÜR KOGNITIVE NEUROPSYCHIATRIE

Die kognitive Neuropsychiatrie ist eine moderne wissenschaftliche Disziplin, die sich durch die Nutzung der Schnittmenge aus Psychologie und Psychiatrie auszeichnet. Sie beschäftigt sich mit der Erforschung der Ursachen von psychiatrischen Symptomen und neuronalen Grundlagen psychopathologischer Phänomene.

PD Dr. med. Dr. PH Felix Wedegärtner

PSYCHIATRISCHE VERSORGUNGSFORSCHUNG

Die psychiatrische Versorgungsforschung befasst sich mit den Fragen, ob Behandlungsprogramme hilfreich sind und ob die Versorgung der Betroffenen ausreichend, zweckmäßig und rationell ist. 

Dr. med. Markus Zedler

SYNÄSTHESIE UND DROGENASSOZIIERTE PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN

Synästhesie ist mit einer Häufigkeit von fast 5 % eine eher seltene angeborene Verkoppelung von Sinnesqualitäten bei in der Regel neurologisch und psychisch vollkommen Gesunden und geht hypothetisch häufig mit vorteilhaften Eigenschaften in Bereichen der Kreativität, des Bewußtseins und des Charakters einher.

PD Dr. Stephan Debus

SIMULATION UND REDUKTION VON ZWANGSMASSNAHMEN IN DER PSYCHIATRIE

SOZIALE NUND TRANSKULTURELLE PSYCHIATRIE & PSYCHOTHERAPIE

Sozialpsychiatrie ist eine Arbeits- und Betrachtungsweise innerhalb der Psychiatrie, die besonders die sozialen Ursachen von psychischen Störungen in den Vordergrund der Betrachtung rückt. Sie umfasst die Soziologie und Epidemiologie psychischer Störungen ebenso wie Konzepte und Initiativen zum Aufbau von dezentralen, partizipativen Versorgungsstrukturen.

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Die Wissenschaft ist ein System um Erkenntnisse, Kausalitäten und Gesetzmäßigkeiten herauszuarbeiten und Begründungszusammenhänge herzustellen. Sie widmet sich bestimmten Gegenstandbereichen (Einzelwissenschaften), versucht aber auch stets größere Zusammenhänge zu betrachten. Das ist in der psychiatrischen Forschung umso wichtiger, hier steht die Grundlagenforschung in einem spannenden Zusammenhang mit Kultur und Gesellschaft. Forschung bedeutet hier nicht nur einen Sinnzusammenhang herzustellen, sondern medizinische Anwendbarkeit zu „produzieren“.

Die Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie forscht in unterschiedlichen Bereichen. Grundlagenforschung, therapeutische Innovation und Versorgung stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang. Unterschiedliche Gegenstandsbereiche werden methodisch, überprüfbar, indiziplinär kommuniziert.

Wissenschaftliche Mitarbeiter und Kliniker bilden zusammen mit wissenschaftlichen Assistenten die zahlreichen Arbeitergruppen und kooperieren mit nationalen und internationalen Forschungsnetzwerken.

Auf dieser Webseite wollen wir dazu einen kleinen Einblick geben und Sie neugierig machen.

Medizinische Hochschule Hannover

Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie

www.mh-hannover.de

Medizinische Hochschule Hannover

Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie

https://www.mh-hannover.de/psychosomatik.html