Arbeitsgruppe

Leitung

Prof. Dr. med. S. Bleich (MHH), PD Dr. med. I. T. Graef-Calliess (KRH Wunstorf), Prof. Dr. med. M. G. Sieberer (KRH Wunstorf)

Sozialpsychiatrie ist eine Arbeits- und Betrachtungsweise innerhalb der Psychiatrie, die besonders die sozialen Ursachen von psychischen Störungen in den Vordergrund der Betrachtung rückt. Sie umfasst neben der Soziologie und Epidemiologie psychischer Störungen auch Konzepte und Initiativen zum Aufbau von dezentralen, partizipativen Versorgungsstrukturen.

Durch konzeptionelle Anstöße, wie bspw. der Psychiatrie-Enquête 1975 und den Empfehlungen der Expertenkommission 1988 wurde in Deutschland ein nachhaltiger Wandel der psychiatrischen Versorgung angestoßen, wodurch viele ehemals innovative Konzepte, wie zum Beispiel der Sozialpsychiatrische Dienst, Tageskliniken und Institutsambulanzen inzwischen zu integralen Bestandteilen der Regelversorgung geworden sind. Die aktuellen Anliegen der Sozialpsychiatrie fokussieren auf eine Fortführung dieses Wandels, die insbesondere die individuelle, bedürfnisgerechte und partizipative Versorgung in den Vordergrund stellt, wie zum Beispiel durch den Einbezug von Peers, die Förderung des Trialogs und die Überwindung der sektoralen Trennung durch innovative Modellprojekte.

Ein neueres Forschungs- und Arbeitsgebiet der Sozialpsychiatrie stellt die seelische Gesundheit und Versorgung von Migranten dar. In Deutschland leben heute mehr als 16,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Sie repräsentieren rund 20 % der Bevölkerung der Bundesrepublik. Trotz zahlreicher Fortschritte ist das ist das derzeitige psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgungssystem nur eingeschränkt in der Lage, eine angemessene Versorgung dieser Bevölkerungsgruppe zu gewährleiten.

Menschen mit Migrationshintergrund bilden keine homogene Bevölkerungsgruppe, sondern stammen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und verschiedenen sozioökonomischen Milieus. Aus diesem Grund benötigen psychisch kranke Migranten eine auf sie abgestimmte psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung, die ihre besondere Lebenssituation berücksichtigt und unter Einbezug entsprechender professioneller interkultureller Kompetenz umgesetzt wird. Sprachliche und kulturelle Verständigungsschwierigkeiten erschweren zum einen den Zugang zu Informationen und Präventionsmaßnahmen, zum anderen bergen sie das Risiko für fehlerhafte Anamnesen bzw. Diagnosen und können damit insgesamt zu Problemen in der Therapie und Rehabilitation führen. Die Beachtung des jeweiligen Lebensalltags der Patienten mit Migrationshintergrund und die Berücksichtigung individueller Erklärungsmodelle hinsichtlich Gesundheit und Krankheit könnten hingegen dazu beitragen, Missverständnisse zu verringern.  

 

 

Kooperationen

 

  • Prof. Dr. med. S. Bleich (MHH), PD Dr. med. I. T. Graef-Calliess (KRH Wunstorf), Prof. Dr. med. M. G. Sieberer (KRH Wunstorf)

  • Sozialpsychiatrie ist eine Arbeits- und Betrachtungsweise innerhalb der Psychiatrie, die besonders die sozialen Ursachen von psychischen Störungen in den Vordergrund der Betrachtung rückt. Sie umfasst neben der Soziologie und Epidemiologie psychischer Störungen auch Konzepte und Initiativen zum Aufbau von dezentralen, partizipativen Versorgungsstrukturen.

  • Durch konzeptionelle Anstöße, wie bspw. der Psychiatrie-Enquête 1975 und den Empfehlungen der Expertenkommission 1988 wurde in Deutschland ein nachhaltiger Wandel der psychiatrischen Versorgung angestoßen, wodurch viele ehemals innovative Konzepte, wie zum Beispiel der Sozialpsychiatrische Dienst, Tageskliniken und Institutsambulanzen inzwischen zu integralen Bestandteilen der Regelversorgung geworden sind. Die aktuellen Anliegen der Sozialpsychiatrie fokussieren auf eine Fortführung dieses Wandels, die insbesondere die individuelle, bedürfnisgerechte und partizipative Versorgung in den Vordergrund stellt, wie zum Beispiel durch den Einbezug von Peers, die Förderung des Trialogs und die Überwindung der sektoralen Trennung durch innovative Modellprojekte.

  • Ein neueres Forschungs- und Arbeitsgebiet der Sozialpsychiatrie stellt die seelische Gesundheit und Versorgung von Migranten dar. In Deutschland leben heute mehr als 16,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Sie repräsentieren rund 20 % der Bevölkerung der Bundesrepublik. Trotz zahlreicher Fortschritte ist das ist das derzeitige psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgungssystem nur eingeschränkt in der Lage, eine angemessene Versorgung dieser Bevölkerungsgruppe zu gewährleiten.

  • Menschen mit Migrationshintergrund bilden keine homogene Bevölkerungsgruppe, sondern stammen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und verschiedenen sozioökonomischen Milieus. Aus diesem Grund benötigen psychisch kranke Migranten eine auf sie abgestimmte psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung, die ihre besondere Lebenssituation berücksichtigt und unter Einbezug entsprechender professioneller interkultureller Kompetenz umgesetzt wird. Sprachliche und kulturelle Verständigungsschwierigkeiten erschweren zum einen den Zugang zu Informationen und Präventionsmaßnahmen, zum anderen bergen sie das Risiko für fehlerhafte Anamnesen bzw. Diagnosen und können damit insgesamt zu Problemen in der Therapie und Rehabilitation führen. Die Beachtung des jeweiligen Lebensalltags der Patienten mit Migrationshintergrund und die Berücksichtigung individueller Erklärungsmodelle hinsichtlich Gesundheit und Krankheit könnten hingegen dazu beitragen, Missverständnisse zu verringern.  

 

Aktuelle Veröffentlichung:

Projekt refuKey

Ausbau von regionalen Strukturen zur Versorgung traumatisierter Flüchtlinge in Niedersachsen

 

 

Publikationen

Originalia

2017

  • Belz M, Castro-Nunez S, Oezkan I, Loos K, Graef-Calliess IT, Baller F. Institutionelle Kooperation als kollegiales Sicherheitsnetz und als innovatives Modell für best practice in komplexen klinischen Kontexten der Flüchtlingsarbeit. Nervenheilkunde. 2017;(7):536-540.

  • Belz M, Özkan I, Graef-Calliess IT. Posttraumatic Stress Disorder and comorbid depression in refugees: assessment of a sample from a German refugee reception center. Transcult Psychiatry 2017 (in print).

  • Nguyen MH, Hahn E, Wingenfeld K, Graef-Calliess IT, von Poser A, Stopsack M, Burian R, Burian H, Dreher A, Wolf S, Dettling M, Diefenbacher A, Ta TMT. Acculturation and severity of depression among first-generation Vietnamese outpatients in Germany. Int Journal of Social Psychiatry 2017.

  • Rößner V, Krieger J, Knischewitzki-Bohlken V, Menge R, Hilgert M, Hettich M, Graef-Calliess IT. Gibt es eine effektive Therapie zur Behandlung von „Male Depression“? Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit von zwei Therapiekonzepten in Hinblick auf die Behandlung geschlechterspezifischer Symptomatik bei depressiven Störungen. Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie. 2017;18(2): 52-59


2015-2016

  • Behrens K, Del Pozo MA, Grosshennig A, Sieberer M, Graef-Calliess IT. How much orientation towards the host culture is healthy? Acculturation style as risk enhancement for depressive symptoms in immigrants. Int J Soc Psychiatry; 2015: 61(5), 498-505.

  • Machleidt W, Graef-Calliess IT. Alt werden in der Fremde. Psychotherapie im Alter. 2015; 12(3): 309-323.

  • Schouler-Ocak M, Graef-Calliess IT, Tarricone I, Qureshi A, Kastrup MC, Bhugra D. EPA guidance on cultural competence training. European Psychiatry. 2015; 30:431-440.

  • Sieberer M, Machleidt W. Seelen ohne Heimat: Zur Situation von Asylsuchenden in Deutschland. Psychiat Prax. 2015; 42(4):175-177.
     

2014

  • Assion H.J, Graef-Calliess IT. Kulturelle Faktoren im ICD-10. Nervenheilkunde;2015: 33, 459-467.

  • Assion HJ Graef-Calliess IT. Marginalisierung von kulturellen Faktoren im ICD-10. Nervenheilkunde. 2014; 33: 455-458.

  • Bhugra D, Gupta S, Schouler-Ocak M, Graef-Calliess IT, Deakin NA, Qureshi A, Dales J, Moussaoui D, Kastrup M, Tarricone I, Till A, Bassi M, Carta, M. EPA guidance mental health care of migrants. Eur Psychiatry. 2014; 29: 107-115.

  • Del Pozo AM, Behrens K, Schulz W, Graef-Calliess IT. Akkulturationsstile und Depressivität von Migranten. Nervenheilkunde. 2015; 33: 419- 425.

  • Knischewitzki V, Machleidt W, Graef-Calliess IT. Interkulturelle Öffnung des psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgungssystems. Nervenheilkunde. 2014; 33: 434-438.

  • Maksimović S, Ziegenbein M, Graef-Calliess IT, Ersöz B, Machleidt W, Sieberer,M. Geschlechtsspezifische Unterschiede bezüglich Depressivität bei Migranten der ersten und zweiten Generation: Ergebnisse einer Querschnittsuntersuchung an Beschäftigten einer Universitätsklinik. Fortschr Neurol Psychiatr. 2014; 82: 579-585.

  • Maksimović S, Ziegenbein M, Machleidt W, Sieberer M. Messäquivalenz der Allgemeinen Depressionsskala (ADS 20) bei Menschen mit und ohne Migrationshintergrund unter geschlechtsspezifischer Perspektive. Psychiatr Prax. 2014; 41(6): 324-330.

  • Nielsen F, Ziegenbein M, Sieberer M. Prevalence of borderline personality disorder in immigrants in a psychiatric inpatient setting. Aust N Z J Psychiatry. 2014; 48(5): 488.
     

2009-2013 (Auswahl)

  • Baller FAE, Ludwig KV, Kinas-Gnadt Olivares C, Graef-Calliess IT. Exploring the ideas and expectations of German medical students towards career choices and the specialty of psychiatry. Int. Review of Psychiatry. 2013; 25(4):425-430.

  • Behrens K, Calliess IT. Psychotherapeutischer Beziehungsaufbau im interkulturellen Erstkontakt. Psychotherapeutenjournal. 2011; 1:13-21.

  • Calliess IT, Bauer S, Behrens K. Kulturdynamisches Modell der bikulturellen Identität. Interkulturelle Psychotherapie unter Berücksichtigung der Struktur des Selbst. Psychotherapeut. 2012; 57: 36–41.

  • Calliess IT, Ünlü A, Machleidt W, Neubauer A, Hoy L, Behrens K. Hannover Interview „Migration, Akkulturation und seelische Gesundheit“ („Hannover Migration, Acculturation & Mental Health Interview“ (HMMH)): Ein innovatives Instrument zur systematischen Erfassung der Risiken und Ressourcen einzelner Migrationsphasen im Hinblick auf seelische Gesundheit. Zeitschrift für Klinische Diagnostik und Evaluation. 2009; 2(2):145-167.

  • Kerling A, Tegtbur U, Ziegenbein M, Grams L, Heinze DR, Sieberer M. Exercise capacity and quality of life in patients with schizophrenia. Psychiatr Q. 2013; 84(4): 417-427.

  • Knischewitzki V, Machleidt W, Calliess IT. Überblick: Transkulturelle Psychiatrie. Fortschritte Neurologie Psychiatrie. 2013; 81:285-296.

  • Machleidt W, Sieberer M. From Kraepelin to a modern and integrative scientific discipline: the development of transcultural psychiatry in Germany. Transcult Psychiatry. 2013; 50(6): 817-840.

  • Sieberer M, Maksimovic S, Ersöz B, Machleidt W, Ziegenbein M, Calliess IT. Depressive symptoms in first- and second-generation immigrants: a cross-sectional study of a multiethnic working population. Int J Soc Psychiatry. 2012; 58 (6): 605-613.

  • Sieberer M, Ziegenbein M, Eckhardt G, Machleidt W, Calliess IT. Psychiatrische Begutachtung im Asylverfahren. Psychiat Prax. 2011; 38:38-44.

 

Buchbeiträge und Monographien (Auswahl)

  • Graef-Calliess IT, Schouler-Ocak M, Hrsg. Migration und Transkulturalität – Neue Aufgaben in Psychiatrie und Psychotherapie. Stuttgart: Schattauer; 2017.

  • Calliess IT, Behrens K. Psychotherapie mit Migrantinnen. In: Boothe B, Riecher-Rössler A. Frauen in Psychotherapie. Grundlagen – Störungsbilder – Behandlungskonzepte. Stuttgart: Schattauer; 2013: 67-74.

  • Calliess IT, Behrens K. Kultursensible Diagnostik und migrationsspezifische Anamnese. In: Machleidt W, Heinz A, Hrsg. Praxis der interkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie, Migration und psychische Gesundheit. München: Elsevier; 2011: 191-197.

  • Calliess IT, Sieberer M, Machleidt W. Transkulturelle Aspekte der Borderline-Störung. In: Dulz, B., Herpertz, S.C., Kernberg, O.F. & Sachsse, U, Hrsg. Handbuch der Borderline-Störungen. 2. Auflage. Stuttgart: Schattauer; 2011: 228-234.

  • Kastrup M, Machleidt W, Behrens K, Calliess IT. Cultural aspects of depression. In: Maj M, Sartorius N, Tasman A, Gureje O, Hrsg. WPA Educational Programme on Depressive Disorders. Vol. 3. The World Psychiatric Association; 2009: 208-237.

  • Knischewitzki-Bohlken V, Graef-Calliess IT. Die Interkulturelle Öffnung in der Therapie. In Vanderheiden E, Mayer CH, Hrsg. Handbuch Interkulturelle Öffnung gestalten – Grundlagen, Best Practice, Tools. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht; 2014: 335-344.

  • Krieger J, Buchweitz-Klingsöhr S-N, Graef-Calliess IT. Hat die Gemeindepsychiatrie versagt? CBP-Spezial 7 - Dokumentation der drei Fachtage des CBP-Fachbeirates Psychiatrie 2014/2015.

  • Machleidt W, Knischewitzky-Bohlken V, Graef-Calliess IT. Transkulturelle Psychiatrie und Behandlung von Migranten. In: Berger M Hrsg. Psychische Erkrankungen. Klinik und Therapie. 5. Aufl. München: Elsevier Urban und Fischer; 2015: 825-845.

  • Machleidt W, Koch E, Calliess IT, Schepker R, Ziegenbein M, Sieberer M. Salman R. Integration of Immigrants in Psychiatry and Psychotherapy: Experiences and Concepts in Germany and Europe. In: Barnow S & Balkir N, Hrsg. Cultural Variations in Psychopathology. Göttingen: Hogrefe; 2013: 270-282.

  • Machleidt W, Calliess IT. Transkulturelle Aspekte psychischer Erkrankungen. In: Möller H-J, Laux G, Kapfhammer H-P, Hrsg. Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie. 4. Aufl. Heidelberg: Springer; 2011: 397-427.

  • Sieberer M. Psychiatrische Versorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen im Psychiatrischen Krankenhaus. Eine Analyse der Risiken und Chancen [Masterarbeit]. Salzburg. Universität Salzburg & University of Salzburg Business School. 2016.

  • Sieberer M. Kultur und Persönlichkeitsstörungen. In: Stompe T, Ritter KM, Hrsg. Krankheit und Kultur. Einführung in die kulturvergleichende Psychiatrie. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft; 2014: 157-177.

  • Sieberer M, Machleidt W. Transkulturelle Psychiatrie – eine moderne sozialpsychiatrische Disziplin. In: Rössler W, Kawohl W, Hrsg. Soziale Psychiatrie. Das Handbuch für die psychosoziale Praxis, Band 1: Grundlagen. Stuttgart: Kohlhammer; 2013: 208-218.

  • Sieberer M, Özkan I, Calliess IT, Ziegenbein M. Die psychiatrische Begutachtung im Asylverfahren. In: Heise T, Küchenhoff J, Özkan I, Golsabahi S, Hrsg. Die Herstellung von Differenz. Zum Umgang mit Fremdheit in der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Berlin: VWB; 2013. 167-175.

  • Sieberer M, Machleidt W, Calliess IT. Persönlichkeitsstörungen. In: Machleidt W, Heinz A, Hrsg. Praxis der interkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie. 1. Auflage. München: Elsevier Urban & Fischer Verlag; 2011: 363-373.

  • Sieberer M, Ziegenbein M, Machleidt W, Calliess IT. Begutachtung von Migranten, Flüchtlingen und Asylsuchenden. In: Machleidt W, Heinz A, Hrsg. Praxis der interkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie. 1. Auflage. München: Elsevier Urban & Fischer Verlag; 2011: 181-187.

 

Posterbeiträge

  • Altunoez U, Sar V, Agar T, Castro-Nunez S, Ozbas-Durak R, Graef-Calliess IT. Dissociative vs. Non-Dissociative Posttraumatic Stress Disorder Among Asylum Seekers: Functional Neurological Symptoms as a Component of the Subtype. Poster auf dem EPA 2018 26th European Congress of Psychiatry. Nizza: 04.03.2018.

  • Krieger J, Rößner-Ruff V, Hoins D, Graef-Calliess IT. Aspects of recovery and resilience–factors enabling an independent and fulfilling life. European Psychiatry. 2017;41:S610.

  • Krieger J, Knischewitzki V, Rößner V, Ruhnke H, Buchweitz-Klingsöhr S.-O, Grimmelmann-Heimburg H, Graef-Calliess IT. Positive Verläufe bei schwersten chronischen psychischen Erkrankungen in der Wiedereingliederungshilfe. Ein Studiendesign. Poster auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde 2015. Berlin: 26.11.2015.

  • Krieger J, Knischewitzki-Bohlken V, Rößner, V, Hilgert M, Buchweitz-Klingsöhr SO, Becker W, Graef-Calliess IT. Herkunft und Verbleib psychiatrischer Patienten – Gibt es Wege aus der Drehtür? Poster auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde 2014. Berlin: 27.11.2014.

  • Knischewitzki-Bohlken V, Krieger J, Menge R, Rößner V, Brase R, Graef-Calliess IT. Modelle mit Zukunft oder Zukunft ohne Modelle: Systematische Analyse neuer ambulanter Versorgungskonzepte in der Psychiatrie und Psychotherapie. Poster auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde 2014. Berlin: 27.11.2014.

  • Krieger J, Rößner V, Ruhnke H, Buchweitz-Klingsöhr S-O, Becker W, Graef-Calliess IT. Herausforderungen der PIA-Anbindung – Hindernisse in der poststationären ambulanten Versorgung. Poster auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde 2015. Berlin: 27.11.2015.

  • Rößner-Ruff V, Krieger J, Hoins D, Strunk L, Graef-Calliess IT. "Male Depression?" – First Results of the Study to Gender-specific Expressions of Depressive Symptoms and Factors of Influence. Poster auf dem EPA 2018 26th European Congress of Psychiatry. Nizza: 04.03.2018.

  • Rößner V, Krieger J, Knapp I, Ruhnke H; Möller-Leimkühler AM, Hettich M, Graef-Calliess IT. „Männerdepression“ bei Frauen? Gibt es Unterschiede in der Ausprägung „männerspezifisch“ depressiver Symptome zwischen weiblichen und männlichen Patienten? Poster auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde 2015. Berlin: 26.11.2015.

  • Rößner V, Krieger J, Knischewitzki V, Ruhnke H, Hettich M, Graef-Calliess IT. Wie „anders“ depressiv sind Männer wirklich? Poster auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde 2015. Berlin: 27.11.2015.

  • Rößner V, Krieger J, Knischewitzki V, Hilgert M, Hettich M, Graef-Calliess IT. Evaluation des Behandlungserfolges eines „need adapted treatment“ für depressive Männer. Poster auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde 2014. Berlin: 28.11.2014.

 

Kongresse/Symposien

  • Altunoez U. Suizidalität und andere klinische Charakteristik bei Asylsuchenden in der psychiatrischen Institutsambulanz eines Zentrums für transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie. In: Psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden: von Psychopathologie zu Best Practice im Hannover Modell. WPA XVII WORLD CONGRESS OF PSYCHIATRY 2017. Berlin: 09.10.2017.

  • Graef-Calliess IT. Traumas Faced on the Way. In: Forcibly Displaced People and Mental Health in Europe: Challenges and Needs. EPA 2018 26th European Congress of Psychiatry. Nizza: 05.03.2018.

  • Graef-Calliess IT. Working with traumatized immigrants with a PTSD diagnosis. In: When Forensic-Psychiatric Care Becomes a Matter of Culture: Challenges of Trans-Cultural Psychiatry in Forensic Settings. EPA 2017 25th European Congress of Psychiatry. Florenz: 02.04.2017.

  • Graef-Calliess IT. Herausforderungen in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung von Flüchtlingen am Beispiel des „Hannover Modells“. In: Psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden: von Psychopathologie zu Best Practice im Hannover Modell. WPA XVII WORLD CONGRESS OF PSYCHIATRY 2017. Berlin: 09.10.2017.

  • Graef-Calliess IT. Aktueller Stand der interkulturellen Öffnung. In: Geflüchtete Menschen im Versorgungssystem - eine Herausforderung oder Überforderung?. WPA XVII WORLD CONGRESS OF PSYCHIATRY 2017. Berlin: 09.10.2017.

  • Graef-Calliess IT, Krieger J, Hat die Gemeindepsychiatrie versagt?. In: PRO und CONTRA geschlossene Unterbringung. Fachtag des CBP-Fachbeirates. Berlin: 12.03.2015.

  • Krieger J. Positive courses of severe chronic psychiatric disorders # first results of a longitudinal mixed-methods matched pairs design. In: Resilience and recovery in people with chronic psychiatric disorders. WPA XVII WORLD CONGRESS OF PSYCHIATRY 2017. Berlin: 09.10.2017.

  • Krieger J & Graef-Calliess IT. Resilienz 2.0: Positive Verläufe bei chronischen psychischen Erkrankungen. Studiendesign und erste Ergebnisse. In: Aspekte und Perspektiven von Recovery und Resilienz bei chronischen psychischen Erkrankungen. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde 2016. Berlin: 24.11.2016.

  • Krieger J & Graef-Calliess IT. Resilienz 2.0 – Positive Verläufe bei schwersten chronischen psychischen Erkrankungen. In: Von der Langzeitunterbringung zur gelebten Differenz auf Augenhöhe!. Fachtagung SGB XII. Sehnde: 21.04.2016.

  • Rößner-Ruff V. Erste Ergebnisse aus multizentrischer Studie zu geschlechterspezifischen Symptomäußerungen bei unipolarer Depression und möglicher Einflussfaktoren: Fokus # Gibt es Männerdepression bei Frauen?. In: Depression bei Männern und Frauen – evidente Geschlechterunterschiede?. WPA XVII WORLD CONGRESS OF PSYCHIATRY 2017. Berlin: 09.10.2017.

  • Rößner-Ruff V & Graef-Calliess IT. Male Depression: reines “Männerleiden”? Vorstellung einer multizentrischen Studie zur Untersuchung von Male Depression bei Männern und Frauen. In: Male Depression – „Männerleiden“ oder neuer Subtypus von Depression. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde 2016. Berlin: 24.11.2016.

Projekte

  • Refukey Ausbau von regionalen Strukturen zur Versorgung traumatisierter Flüchtlinge in Niedersachsen durch die Dt. Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN). Mehr Informationen dazu...

  • Nationaler Migrationsfragebogen, Referat „Interkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie, Migration“ der Dt. Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).

  • Spezialsprechstunde Migration und Demenz,

  • gefördert durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

  • Promotionen

  • Krieger J (Dr. rer .biol. hum): Ich packe meinen Koffer und nehme mit …

  • Was befähigt Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen aus der stationären Wiedereingliederungshilfe dazu, wieder ein unabhängiges, autonomes und zufriedenes Leben in einer eigenen Wohnung zu führen?

  • Rößner-Ruff V (Dr. rer. biol. hum): „Male Depression“? Studie zur Untersuchung etwaiger Geschlechterunterschiede bezüglich „nicht-typischer“ Symptome und möglicher ursächlicher Einflussfaktoren für das Auftreten „nicht-typischer“ Symptome im Rahmen unipolarer Depression.

Medizinische Hochschule Hannover

Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie

www.mh-hannover.de

Medizinische Hochschule Hannover

Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie

https://www.mh-hannover.de/psychosomatik.html